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24 Stunden Tag der Feuerwehrjugend

24 Stunden Tag der Feuerwehrjugend

Von 22.-23. Oktober 2016 veranstaltete die Feuerwehrjugend ihren 24-Stunden Tag. Ab 11:00 Uhr vormittags musste die Feuerwehrjugend einen ganzen Tag lang eine Einsatzbereitschaft stellen und es galt verschiedene Einsätze abzuarbeiten.

Zu Beginn begrüßten die Betreuer insgesamt 6 Feuerwehrjugendmitglieder und legten eine Diensteinteilung für die nächsten 24 Stunden fest:

Nach einer kurzen  Einschulung auf unserem RLF gab es auch schon den ersten Alarm.  „Flurbrand auf der Linken Wöglerin“,  lautete  das Einsatzstichwort für diesen Einsatz. RLF-A Sulz rückte unverzüglich aus.


Hier galt es einen Wiesenbrand mit den diversen Kleinlöschgeräten aus unserm RLF abzulöschen. Es wurden die Geräte wie der Löscheimer, Feuerpatschen sowie die Kübelspritzte schnell in Stellung gebracht und zum Ablöschen der Brandstelle eingesetzt.


Nachdem RLF Sulz  wieder eingerückt war, wurde von unserem Kommandant Stellvertreter BI Michael Pieler die Schulung „Abseilen“ durchgeführt.

Nach einem kurzen Theorieteil durften sich die einzelnen Jugendmitglieder über eine ca. drei Meter hohe Wand abseilen.

Nach einer kurzen Pause heulte schon wieder die kleine Handsirene, welche den nächsten Einsatz ankündigte.

Diesmal ging es um einen Schadstoffeinsatz mit bewusstloser Person in einer Garage. Hierfür rückte die Jugend wieder mit RLF Sulz auf die Mittlere Wöglerin aus.

Nach dem mit dem Schadstoffmessgerät von einem erhöhtem CO2 Wert ausgegangen werden konnte, wurde die Garagentüre ganz geöffnet um den Raum weiter zu belüften und mit der Rettung der bewusstlosen Person begonnen.


Danach konnte die Besatzung wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Im Anschluss fand gleich die Unterabschnittsübung der vier Feuerwehren unserer Gemeinde im Kindergarten in Grub statt. Dabei hatte unsere Jugendgruppe die Möglichkeit der aktiven Mannschaften über die Schulter zu schauen.

Am Ende dieser Übung gab es eine kleine Stärkung im Feuerwehrhaus Grub und unsere Feuerwehrjungend wurde anschließend über Funk zu einer Suchaktion gerufen. Es ging Richtung Gruberau, wo sie über den genauen Einsatzablauf informiert wurden. Dort angekommen wurden sie über eine verunfallte Person informiert, welche zwar bei Bewusstsein sei, aber auf Grund seiner Ortsunkenntnis nicht mitteilen konnte, wo er sich genau befand.

Die Feuerwehrjugendmitglieder wurden in „Zweier Teams“ aufgeteilt und über ihren genauen Bereich, welchen es galt abzusuchen, informiert.

Die verunfallte Person wurde nach ca. 35 Minuten gerettet und danach konnte die Mannschaft wieder in das Feuerwehrhaus Sulz einrücken.


Im Feuerwehrhaus angekommen durfte sich die Jugend Ihr Abendessen selber zubereiten. Es gab selbst belegte Pizza. Im Anschluss daran konnten sie sich eine DVD im Mannschaftsraum ansehen.


Um 21:35 Uhr wurden sie zu einem Müllbehälterbrand auf die Hauptstraße in Sulz gerufen. Nachdem dieser Einsatz um 22:00 Uhr abgearbeitet war, konnte sich die Jugendgruppe für die Nachtruhe im Feuerwehrhaus fertig machen.


Jedoch gab es kurz nach Mitternacht einen weiteren Einsatz. Sie wurden auf die Sulzer Höhe zur Unterstützung für eine Personensuche gerufen. Nach ersten Angaben sollte es sich um eine verwirrte Person handeln, welche sich ihrer Versorgung der anwesenden Rettung wiedersetzte. Die Jugendgruppe versuchte, welche um diese Uhrzeit sehr ehrgeizig ans Werk ging, die herumlaufende Person einzufangen. Dies gelang nach knapp 10 Minuten und konnte der Rettung übergeben werden. Danach konnten alle wieder in das Feuerwehrhaus einrücken und ihre wohlverdiente Nachtruhe fortsetzen.

Um 7:00 Uhr früh, noch vor dem Frühstück, wurde die Jugend zum nächsten Einsatz gerufen. Das Einsatzstichwort hierfür war „Katze auf Baum“



Im Anschluss daran stand ein wenig Morgensport auf dem Programm. Die Jugendlichen müssten sich für das Frühstück ihre Semmeln beim ehemaligen Gemeindeamt in Sulz selbst holen.


Um 9:17 Uhr wurde der 24 Stunden Tag aufgrund einer Alarmierung der aktiven Einsatzmannschaft kurz unterbrochen, da diese zur Menschenrettung nach Verkehrsunfall auf die Linke Wöglerin gerufen wurde. Dabei konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da sich bereits aufgrund der in der Alarm SMS angegebenen Adresse darauf schließen ließ, dass es sich um die gleiche Stelle handeln musste, welche für die Abschlussübung für den 24 Stunden Tag vorbereitet wurde.

Um eine Person in Notlage ausschließen zu können, wurde dennoch MTF Sulz wenige Minuten nach der Alarmierung zum vermeintlichen Einsatzort endsendet und konnte dabei rasch Entwarnung gegeben werden.

Obwohl der PKW sowie der Straßenrand mit einem Transparent „Wir  üben für Ihre Sicherheit Feuerwehr Sulz“ markiert wurden, rief ein Anwohner den Notruf 122 und meldete einen PKW, der sich im Bach mit einer eingeklemmten Person befand.

Nachdem die aktive Mannschaft nach Ihrer Rückkehr das Feuerwehrhaus verlassen hatte, wurde es für die Feuerwehrjugend ernst und sie mussten zu dem zuvor geglaubten Einsatz übungsmäßig ausrücken.

Bei der Planung dieser Übung wurde die Feuerwehr Sittendorf mit ihrem SRF mit eingeplant und wurde diese von unserem Gruppenkommandanten der Jugend zum Übungsort gerufen.

Nach deren Eintreffen am Einsatzort konnte nach der Menschenrettung mit der Fahrzeugbergung mit Hilfe des SRF Sittendorf begonnen werden.


Als dieser Einsatz beendet war rückten alle wieder in das Feuerwehrhaus Sulz ein, versorgten die Geräte und stellten die Einsatzbereitschaft aller eingesetzten Fahrzeuge wieder her. Im Anschluss daran wurden die benutzten Räumlichkeiten noch gereinigt und der erfolgreiche 24 Stunden Tag für beendet erklärt.

Anmerkung: Bei allen beschriebenen Tätigkeiten zu dem 24 Stunden Tag ging es um reine Übungsannahmen, welche von der Jugend abgearbeitet werden mussten.

Unter dauerhafter Aufsicht von sechs Mitgliedern der aktiven Mannschaft, welche auf die Sicherheit bei jeder Übung achteten und der Jugendfeuerwehr nur im Notfall mit Rat und Tat zur Hilfe standen, wurden alle Szenarien von der Jugend selber abgearbeitet.
Besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden Julia Mühlgrabner, Conny Röger, Stefan Winter, Michael Pieler, Christian Massatsch sowie der Feuerwehr Sittendorf.

Besonderes Lob gilt den Jugendmitgliedern, welche mit großem Tatendrang daran teilgenommen haben.

Danke!

OLM Matthias Vockathaler

Jugendbetreuer

Text: OLM Matthias Vockathaler Fotos:Pieler, Vockathaler

 
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