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Tierbergung 22.06.2014

Datum: 22.06.2014
Uhrzeit: 21:40 Uhr bis 00:35 Uhr
Fahrzeuge: RLF-A, LF-A, MTF, Mannschaft: 15 Mann

Tierbergung

Die Feuerwehr Sulz im Wienerwald wurde am 22.06.2014 um 21:40 Uhr zu einer Tierrettung auf die Hauptstraße gegenüber einer Bank gerufen.

Kurz nach dem Kreuzungsbereich (Kirchengasse, Hauptstraße) wurde eine Katze von einem PKW angefahren, flüchtete darauf in den nahen Regenwasserkanal und blieb ca. 3 Meter nach dem Eingang im Rohr liegen.

Da die Versuche des Autofahrers mit Hilfe der Besitzerin die Katze zurück zu locken keinen Erfolg zeigten, riefen diese über den Notruf die Feuerwehr Sulz zur Hilfe.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der Versuch gestartet die Katze mittels HD Schlauch (ohne Wassereinbringung) dazu zu bringen wieder zurück zu kriechen. Dafür wurde unterhalb der Katze ein weiterer Kanaldeckel geöffnet und der Schlauch eingebracht. Leider blieb dieses Vorhaben erfolglos,  da nach wenigen Metern der Kanal verstopft war.

Wegen des noch immer großen Abstandes zu der Katze entschied unser Einsatzleiter das Rohr mit dem HD Rohr unterhalb der Katze zu spülen und die Verstopfung zu lösen.  Es wurde darauf geachtet, dass am oberen Eingang kein Wasser zu dem Tier vordrang, um es nicht weiter zu verstören.

Leider war es uns auf diese Weise nicht möglich das Rohr freizubekommen, daher wurde über die Feuerwehr Kaltenleutgeben ein Rohrreinigungsschlauch (Kanalratte) organisiert. Ein Durchkommen mit diesem System war uns auch nicht möglich.

Da wir nicht so einfach aufgeben wollten überlegten wir uns einen normalen Gartenschlauch mit einer Einzugsfeder zu versehen und am vorderen Ende eine Schlaufe zu bilden, welche am anderen Ende zusammen gezogen werden konnte.

Wir konnten zwar die Katze damit erreichen, bekamen diese jedoch nicht zu fassen, da sie genau bei einem Bogen im Rohr lag.

Eine bereits zu Einsatzbeginn erfolgte Nachfrage, ob die Tierrettung  die Möglichkeit hätte das Tier herauszubekommen blieb erfolglos.

Da das verschreckte Tier auf eine Berührung mit dem Schlauch keine Reaktion mehr zeigte entschied der Einsatzleiter den Einsatz zu beenden und der Katze eine Ruhepause zu gönnen. Die Gemeindeführung wurde informiert, damit diese die weiteren Schritte einleiten kannen.

Update:

Am Vormittag war der Bürgermeister mit einigen Gemeindearbeitern vorort. Die Katze hat sich aus eigener Kraft ein wenig Richtung Ausgang bewegt, sitzt aber noch immer zu Tief im Kanalrohr. Die Gemeindearbeiter überprüfen regelmäßig die Örtlichkeit.

Update:

Am Nachmittag ist die Katze befreit worden. Aber leider ist Sie ihren Verletzungen erlegen.

 

Verwendete Abkürzungen:

RLF-A: Rüstlöschfahrzeug mit Allrad
LF: Löschfahrzeug mit Allrad
MTF: Mannschaftstransportfahrzeug
 
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