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Geschichtliches über AtemschutzBegründung des Atemschutzes Die Begründung für die Anwendung von Atemschutzgeräten liegt in der Notwendigkeit des Eindringens in Zonen mit Schadstoffen und Sauerstoffmangel zum Zwecke der Hilfelestung. Diese Notwendigkeit war, ausgehend von den Höhlenmenschen, immer schon gegeben, jedoch fehlten bis in das 19. Jahrhundert die technischen Voraussetzungen für das, was wir heute unter dem Begriff "Atemschutzgeräte" verstehen. Die ursprüngliche Entwicklung von Atemschutzgeräten hatte eigentlich mehrere "Verursacher", wobei diese in Zeitfolge wie folgt zu sehen sind: Brände in Wohn- und Arbeitsbereichen jeden Zeitalters und die damit verbundene Hilflosigkeit in bezug auf das Eindringen in diese Zonen, zum Zwecke der Menschenrettung und Schadensminimierung Den Bergbau, wo Grubenunglücke mit hunderten Todesopfern einen Schutz der Bergleute vor Schadstoffen und Sauerstoffmangel erforderlich machen Mit der Gefahr des Einsatzes von chemischen Kampfstoffen wurde vor dem ersten Weltkrieg auch die Entwicklung von "leichtem Atemschutz" in Form von Filtergeräten, erforderlich Durch den zunehmenden Einsatz von Chemie in Produktionsstätten, wurde Atemschutz natürlich auch innerhalb von Produktionsbereichen in Industrie, Gewerbe, aber auch in kommunalen Einrichtungen erforderlich
Entwicklung des AtemschutzesDie Entwicklung des Atemschutzes kann nicht genau und in einer chronologischen Reihenfolge aufgelistet werden. Es kann aber folgende Reihenfolge angenommen werden: Tücher vor den Mund gehalten, zumeist angefeuchtet Mundschwamm, zumeist angefeuchtet Partikel- und Gasfilter-Geräte Rauchhauben usw. Sauerstoffschutzgeräte Schlauchgeräte Preßluftatmer Fluchtgeräte Die oben angeführten Geräte waren in ihren ersten Stadien, auf Grund der fehlenden technischen Möglichkeiten und Materialien, von einer Ausführung, welche mit den heutigen Geräten nicht mehr vergleichbar ist.
Die ersten in Österreich verwendeten Preßluftatmer waren Geräte des Typs AGA, welche etwa Anfang der Fünfzigerjahre in Österreich eingeführt wurden. Vorher wurden allgemein Filtergeräte und von wenigen Feuerwehren umluftunabhängige Atemschutzgeräte in Form von Kreislaufgeräten (Sauerstoffschutzgeräte) verwendet. Bis Anfang der Siebzigerjahre spielte der umluftunabhängige Atemschutz eine nahezu unbedeutende Rolle innerhalb von Feuerwehr und Industrie. Beispiel: Statistik von 1974 - ca. 1400 Preßluftatmer in NÖ Statistik von 1995 - ca. 7000 Preßluftatmer in NÖ Erst durch die Zunahme von Kunststoffen und den daraus resultierenden Schadstoffen im Brand- und Schadensfall, in allen Bereichen des Lebens anzufinden sind, mußte der umluftunabhängige Preßluftatmer die Filtergeräte und Sauerstoffschutzgeräte ersetzen. Der Preßluftatmer ist heute ein nicht mehr wegzudenkendes Gerät innerhalb der Feuerwehren.
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